Hochzeitstanz

Wunderbare Hochzeitsbräuche für jeden Geschmack

Es gibt mindestens zwei Kategorien, in die sich Heiratswillige aufteilen lassen, die das Wort „Hochzeitsbräuche“ hören. Die eine Fraktion spitzt neugierig die Ohren und träumt davon, das eigene Fest mit so vielen Bräuchen wie nur irgendwie möglich aufzuwerten. Das andere Lager hat hingegen viele Fragezeichen in den Augen: Sind Hochzeitsbräuche nicht irgendwie überholt und ziemlich spießig? Anhänger beider Seiten sind hier genau richtig! Fans von Hochzeitsbräuchen finden einen kleinen Überblick über schöne Bräuche und die skeptische Fraktion wird sicherlich feststellen, dass der eine oder andere Hochzeitsbrauch vielleicht doch ganz nett ist!

Blumige Hochzeitsbräuche für noch mehr festliche Stimmung

Ohne Blumen läuft nichts auf einer Hochzeit, oder? Ganz richtig! Und auch viele Hochzeitsbräuche sind mit den farbenfrohen und duftigen Geschenken der Natur verbunden. Allen voran der Brautstrauß ist hier zu nennen – und vor allem die Art und Weise, wie eine Braut sich diesem Strauß, wenn auch schweren Herzens, wieder „entledigt“. Wenn die Braut Hochzeitsbräuche liebt geschieht dies nämlich nicht beiläufig, , sondern vor den versammelten Gästen. Blindlinks wirft die Braut ihren Strauß in Richtung einer Gruppe aus unverheirateten Frauen. Die Glückliche oder auch Überraschte, die den Brautstrauß fängt, kann sich darauf gefasst machen, auch bald zu heiraten! So lautet jedenfalls der niedliche Aberglaube, der mit dem Hochzeitsbrauch des Brautstraußwerfens verbunden ist.

Gibt es noch mehr Hochzeitsbräuche, die mit Blumen verbunden sind? Aber logisch! Wer kennt sie nicht – die niedlichen Blumenkinder, die Blüten regnen lassen, wenn das Brautpaar das Standesamt oder die Kirche nach der Trauung verlässt? Außerdem gibt es in einigen Regionen Deutschlands den schönen Brauch, die Haustür des Hochzeitspaares mit einem ausladenden Kranz zu schmücken, der wiederum mit Blumen verziert werden kann. Pflanzen und Blüten verbreiten eben immer gute Laune und Feierlichkeit, sodass viele Hochzeitsbräuche auf eben diese Accessoires setzen!

Hochzeitsbräuche, die das Paar als Team testen

Kommen wir zu etwas Handfesterem als Blumen und Romantik. Gemeint sind hiermit Hochzeitsbräuche, die eine kleine Aufgabe für das Brautpaar darstellen, die es gemeinsam als Team zu bewältigen gilt.. Dann muss das Brautpaar zum Beispiel gemeinsam einen Baumstamm zersägen – eventuell auch mit einem stumpfen Werkzeug. Erst, wenn diese Aufgabe erledigt ist, kann es mit dem Hochzeitsfest weiter gehen. Bleibt zu hoffen, dass das Hochzeitspaar wirklich gut miteinander harmoniert!

Wer es weniger rustikal mag, greift auf ein Betttuch zurück, auf das ein Herz gemalt ist, das vom Brautpaar mit winzigen Scheren auszuschneiden ist. Das ist nicht gerade einfach, erfordert eher Geduld und Geschick. Ist es geschafft, kann der Bräutigam mit seiner Braut im Arm stolz durch den Durchschlupf treten. Sowohl das Baumstammsägen als auch das Spiel rund um das fröhlich bemalte Betttuch sind Hochzeitsbräuche, die mittlerweile echte Klassiker sind. An den Gedanken, dass Braut und Bräutigam beweisen sollen, welch gutes Team sie abgeben, knüpfen aber auch viele andere Hochzeitsspiele an. Sie sind dann zwar noch nicht als Hochzeitsbräuche zu bezeichnen, besonders kreative Hochzeitsgäste können sich aber getrost auch individuelle Hochzeitsspiele ausdenken, um zumindest grob an die besagte Tradition anzuknüpfen.

Hochzeitsbräuche für noch mehr Feierlaune

Auch denjenigen Hochzeitspaaren, die den üblichen Hochzeitsbräuchen eher wenig abgewinnen können, bieten wir nun auch etwas. Wie wäre es mit Bräuchen, die weder einen sehr romantische Touch haben müssen, wie es bei den blumigen Hochzeitsbräuchen der Fall ist, noch das Potenzial für eine ordentliche Blamage bieten, wie es bei vielen Hochzeitsspielen gegeben ist? Das klingt doch gut, oder? Es gibt auch Hochzeitsbräuche, die einfach noch mehr Gelegenheit zum Feiern verschaffen. Dies sind explizit der bekannte Polterabend und der etwas modernere Junggesellenabschied bzw. Junggesellinnenabschied. Beide Feste bieten einen tollen Anlass, viele kleine Hochzeitsbräuche zu integrieren, können aber auch ganz frei gestaltet werden. Und im weitesten Sinne kann man vielleicht auch die vielen Hochzeitstage, die das Brautpaar in den kommenden Jahren begehen wird, als Hochzeitsbräuche verstehen. So kommen dann letztlich auch all diejenigen auf ihre Kosten, die schon länger eine glückliche Ehe führen!